Monat: März 2015

Rückwärts gegrilltes Dry Aged RibEye Steak mit Kartoffelspalten aus dem Ofen

Gepostet am Aktualisiert am


Ein rückwärts gegrilltes RibEye Steak mit herrlichen Kartoffeln – gibt’s was Besseres? Ich glaube nicht…

Steak_rueckwaerts1

Nein, ich bin nicht mit dem Rücken zu Grill gestanden und habe versucht ein hervorragendes Steak zu grillen. Rückwärts grillen bedeutet einfach, dass man den Grillvorgang herumdreht. Normalerweise brät oder grillt man ein dickes Steak scharf an und lässt es indirekt bzw. im Backofen gar ziehen (bis zur gewünschten Kerntemperatur). Das ganze geht natürlich auch anders herum: Erst habe ich mein Steak indirekt fast bis auf die gewünschte Kerntemperatur gezogen (zuvor habe ich das Steak mit etwas Meersalz bestreut). 3-4°C vor erreichen der gewünschten Kerntemperatur nehme ich dann mein Steak runter und lege es auf meine Sizzle Zone, bzw. über hohe direkte Hitze und verpasse ihm noch ordentlich Röstaromen. Dann das Steak noch kurz ruhen lassen und tataaaaaaa… das geniale Steak kann genossen werden.

Steak_rueckwaerts2Steak_rueckwaerts4Steak_rueckwaerts3

Dazu gab es leckere Kartoffelspalten – hierzu viertelt man kleine Kartoffeln (ich nehme gerne Drillinge) und verpasst ihnen ein Dressing aus:

  • 4 EL Öl (am besten hocherhitzbares Öl)
  • 2 EL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL getrockneter Mayoran
  • 1-2 gepresste Knoblauchzehen
  • 1 Msp geschrotete Chili (je nach Gusto auch mehr)
  • 1 Msp Kreuzkümmel
  • Salz und Pfeffer nach belieben

Die Marinade zusammenrühren und die Kartoffelspalten darin kurz baden, sodass sie gleichmäßig mit dem Öl bedeckt sind. Dann geht’s bei ca. 200°C für ca. 45 Minuten ab in den Backofen, bis die Kartoffeln innen weich und außen knusprig sind, geht natürlich auch auf einem Grill.

Zu dem Steak eine hervorragende Beilage!

Was auch ganz lecker zu den Kartoffeln schmeckt ist einfacher Quark mit Schnittlauch und Radieschen, quasi als vegetarische Variante.

Lasst es euch schmecken!

 

Advertisements

Finger Food: Pulled Chicken Tortilla Wrap

Gepostet am


Eigentlich bin ich nicht so der Hühnchenfleisch Liebhaber – aber dieses Gericht schmeckt richtig lecker – Langsam gegarte Hähnchenkeule in einem Wrap mit Zwiebeln und Jalapenos. Das war richtig gut! Das Rezept hierzu fand ich bei BBQ aus Rheinhessen (den Kanal bei Youtube unbedingt abonnieren, Jörn macht immer ganz leckere Gerichte auf dem Grill).

20150228_193235

Für ca. 4 Wraps braucht man:

  • 2-3 Hähnchenkeulen
  • 2.3 EL BBQ Rub (z.B. mein Kid’s Chicken Rub)
  • 1 große Zwiebel
  • 1-2 Jalapenos
  • BBQ Soße (z.b. die BBQ Soße nach MSB)
  • Tortilla Wraps (Weizentortillas)
  • Käse
  • Olivenöl

Zunächst werden die Hähnchenkeulen dünn mit Öl eingerieben und mit dem BBQ Rub gewürzt. Anschließend kommen die Keulen bei ca. 110°C indirekt auf den Grill, bis sie eine Kerntemperatur von ca. 85°C erreicht haben. Bei mir dauerte das so ca. 90-120 Minuten.

fertige Hähnchenkeulen

Da wir solch eine niedrige Temperatur benutzen ist die Haut nicht knusprig, aber das holen wir gleich nach. Denn nun wird die Haut abgezogen, in kleine Stücke gehackt und kommt dann zusammen mit einem Schuß Olivenöl und der grob geschnittenen Zwiebel in eine heiße Pfanne.

In der Zwischenzeit wird das Fleisch von den Keulen gelöst und in mundgerechte Stücke zerteilt und noch mit etwas BBQ Rub gewürzt. Auch die Jalapenos werden in Ringe geschnitten.

Pulled Chicken

Danach wird zur mittlerweilen knusprigen Haut das Fleisch und die Jalapenos und 1-2 EL BBQ Sauce hinzugegeben. Nochmal kurz aufkochen und dann den Wrap damit füllen.

Den Wrap mittig mit der Füllung belegen und Käse dazugeben. Den Wrap nun auf den „kurzen“ Seiten einschlagen und die langen Seiten darüberlegen und die Füllung fest mit einschließen – danach den Wrap aufrollen. Damit er nicht aufgeht, einfach das Ende mit etwas Olivenöl bestreichen – das dient als „Kleber“. Wie das ganze geht steht meist auf der Verpackung oder ihr könnt es bei Youtube anschauen.

20150228_190307

Das ganze kommt nun bei ca. 180°C nochmal indirekt für ca. 5-10 Minuten auf den Grill, bis der Wrap knusprig ist. Und dann heißt’s: aufschneiden und genießen.