Monat: Januar 2014

Sneak Preview: Bald in der Zeitung

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Ich komme in die Zeitung!!!!! Zugegeben, es ist nicht die Bild oder die FAZ, aber ein Beitrag, an dem ich alias KurpfalzBBQ mitwirken werde, wird in der Weinzeitung des Winzerkellers in Wiesloch veröffentlicht. Hierbei geht es darum, welcher Wein passt zu welchem BBQ Gericht. Im Moment schwebt mir folgendes als Menüvorschlag vor:

  1. Chicken Wings Reddinger Art mit Gemüsespießen und Country Potatoes (dazu ein trockener Weißwein)
  2. T-Bone Steak (dazu ein kräftiger Rotwein)
  3. Spare Ribs (hier passt wohl ein fruchtiger Rosé)
  4. Pulled Pork Burger mit Krautsalat (fruchtiger Weiß- oder Rotwein)
  5. Schoko-Banane vom Grill mit Vanille Eis (mit einem Dessert Wein)

Das ganze gibt es dann für 10 Personen, d.h. ich werde von allem ein bißchen zubereiten. Eventuell schleicht sich noch das ein oder andere Armadillo Egg drunter – mal schauen… Zur Verfügung stehen mir ein 16“ Smoker sowie zwei (danke lieber Nachbar) Kugelgrills von Weber. Bin mal gespannt… Auf jeden Fall werde ich das ganze dokumentieren und online stellen. Freue mich schon riesig!

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Pizza auf dem Pizzastein

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Ich liebe Pizza! Ich könnte Pizza zu jeder Tageszeit essen. Doch am Sonntag kam meine Schwiegermutter und ich „durfte“ Pizza machen!!! Juhuuuuu!

Der Teig

Zutaten:

  • 500 gr. Mehl – Tipo00 (gibt es beim Kaufland oder Edeka)
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 10 gr frische Hefe
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Zucker

Am Vortag zunächst die Hefe zusammen mit dem Zucker in dem lauwarmen Wasser auflösen. Danach das Wasser-Hefe Gemisch mit dem Mehl in eine Rührmaschine geben und mindestens 15 Minuten kneten lassen (wer es als Workout sehen möchte, kann das gerne mit der Hand machen. Anschließend das Salz hinzugeben und nochmal 2-3 Minuten weiter kneten, damit das Salz gut verteilt wird.

Als Mehl nehme ich Tipo 00 Mehl aus Italien. Das Tipo 00 ist im Prinzip nichts anderes als unser 405er Mehl mit dem Unterschied, dass das Tipo 00 einen höheren Glutengehalt hat, was die Pizza geschmeidiger und reißfester macht beim Ausbreiten.

Danach den Teig abgedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen, damit er langsam geht und sich die typischen säuerlichen Aromen bilden können.

Den Teig rund 90 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank holen und in 4-5 gleich große Kugeln glattkneten. Diese dann auf einer bemehlten Unterlage legen, mit einem feuchten Tuch abdecken und gehen lassen.

Pizzasauce:

Die Tomatensoße, die auf die Pizza kommt, heißt Pizzaiola. Für eine unwahrscheinlich leckere Variante (Grobrezept von Pizzasteinversand.de) nehme ich folgende Zutaten:

  • 1 große Dose geschälte Tomaten
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Tomatenmark
  • 5 EL Olivenöl nativ
  • 2 TL Oregano
  • 100 ml trockener guter Rotwein
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Pfeffer

Die Zwiebeln und den Knoblauch sehr klein hacken und im Olivenöl kurz anbraten (nicht braun werden lassen). Mit dem Rotwein ablöschen und dazu dann die restlichen Zutaten geben. Nun die Soße ca. eine Stunde einkochen lassen, bis eine Konsistenz erreicht ist, dass die Soße nicht von der Pizza fließt.

Nun heißt es „Feuer frei“ – der Backofen wird zusammen mit dem Pizzastein auf Maximum (bei mir 270 Grad Ober- und Unterhitze) vorgeheizt. Dann den Stein auf Temparatur kommen lassen – das dauert je nach Pizzastein zwischen 30 und 60 Minuten.

Natürlich ist das ganze auch auf dem Grill möglich. Hier möglichst hohe Temperaturen erzeugen (getrocknetes Holz ist hier ein Turbo) und bei geschlossenem Deckel die Pizza backen.

Jetzt die Teigkugeln zu runden Pizzas kneten – vorsichtig, damit die Arbeit der Hefe, also die eingeschlossene Luft, nicht zuerstört wird. Man sollte auch auf keinen Fall ein Nudelholz nehmen und wenn dann nur bis zum Rand rollen und nicht darüber hinaus. Wichtig ist, dass der Boden sehr dünn ausgebreitet wird, damit die Pizza schön kross wird.

Die Pizza nun mit der Pizzaiola dünn bestreichen und dann Käse drüber geben (ich verwende meist geriebenen Mozzarella gemischt mit frisch geriebenen Parmesan für den Geschmack).

Nun erst den Belag auf der Pizza verteilen – aber denkt bitte daran: weniger ist mehr. Ansonsten habt ihr Probleme die Pizza mit dem Pizzaschieber auf den Stein zu bekommen. Leicht verbrennbare Zutaten, wie Rucola oder Basilikum erst nach dem Backen auf die Pizza geben.

Je nach Temperatur und Dicke des Teiges dauert eine Pizza zwischen 5 und 10 Minuten im Backofen. Im Grill (aufgrund der höheren Temperatur) dauert es nicht ganz so lange.

Es ist zwar etwas aufwändiger, als ein Telefon in die Hand zu nehmen und den Pizzaservice anzurufen, aber es lohnt sich definitv!

Bis dann!

Chicken Drumsticks und Wings

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Endlich konnte ich meine neuen Rubs mal testen. Ich hatte Chicken Wings und Drumsticks besorgt und konnte dann meinen Kid’s Chicken Rub endlich mal testen.

Zunächst ein wenig vom Rub in etwas Öl geben und verrühren. Dann die Hähnchenteile damit marinieren und über Nacht einziehen lassen.

Bei indirekter mittleren Hitze die Sticks und Wings durchgaren –  zum Schluß kommen sie noch kurz direkt über die Kohlen, damit sie auch schön knusprig werden.

Chicken

Und dann? Hmmmmm – es hat sehr lecker geschmeckt. Allerdings werde ich für das nächste Mal noch eine Papa Version des Rubs zusammen mischen. Die darf dann ruhig etwas schärfer sein.

Lecker war’s trotzdem – den Kids hat es geschmeckt.

Neue Rub Rezepte

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Endlich kam ich mal dazu, neue Rubs zu „entwerfen“, bzw. sie zu testen. Ich habe mich an zwei verschiedene Rubs gemacht: der Red-Hot-Reddinger Rub – ein süßlich scharfer Rub angelehnt an den Magic Dust Rub – nur halt etwas schärfer. Und zum zweiten habe ich ein Rub zusammengemischt, den ich für Hühnchen nehmen werde (entweder als Rub oder vermischt mit Öl als Marinade) – diesen nenne ich Kid’s Chicken Rub. Und hier die Rezepte:

Red-Hot-Reddinger Rub:

  • 5 TL Paprika edelsüß
  • 3 TL brauner Zucker
  • 3 TL weißer Zucker
  • 2 TL Salz
  • 2 TL Pfeffer (geschrotet)
  • 2 TL Cayenne Pfeffer
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Chilli Flocken
  • 1 TL Ingwer

Kid’s Chicken Rub

  • 4 TL Paprika edelsüß
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer (geschrotet)
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Currypulver (scharf)
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL weißer Zucker

Leider konnte ich es noch nicht am Fleisch testen, aber die Rubs schmeckten auch so sehr gut – meine Kleinste hätte am liebsten den Rub mit dem Löffel gefuttert 😉

Viel Spaß beim Ausprobieren!