Weinzeitung

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Liebe Leser der Rhein-Neckar-Zeitung,

Sie haben in der Samstagsausgabe der RNZ die Weinzeitung des Winzerkellers Wiesloch gesehen und den Beitrag „Grillen und Wein“ gelesen? Schön, dass Sie hier auf meine Seite gefunden haben. Herzlich Willkommen.

Auf KurpfalzBBQ.de habe ich die Rezepte gesammelt und ausführlich beschrieben, wie die erwähnten Rezepte zubereitet werden. Hier gelangen Sie zu den Gerichten, die in der Weinzeitung veröffentlicht wurden. Ich hoffe, das animiert Sie zum Nachgrillen. Falls Sie Fragen an mich haben, klicken Sie hier und schreiben Sie einfach ins Kommentarfeld unterhalb dieses Beitrages Ihre Frage, ich werde sie schnellstmöglich beantworten.

Falls Sie mehr Rezepte von mir erhalten möchten, dann tragen Sie einfach Ihre Email Adresse auf der rechten Seite ein und klicken auf „Follow“ – dann bekommen Sie automatisch meine neuesten Kreationen. Keine Sorge, die Email Adressen werden natürlich äußerst vertraulich behandelt.

Desweiteren wünsche ich Ihnen viel Spaß bei mir auf dem Blog, beim Nachgrillen und vor allem Guten Appetit.

Ihr
Stefan Breitner

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Schoko-Bananen vom Grill

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Nachtisch vom Grill – seit Johann Lafer seine Grillkünste im Radio zeigt, ist das schon lange keine Überraschung mehr. Im Prinzip geht alles, was in einem Backofen gemacht wird auch auf dem Grill.

Bananen gehören zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland und deshalb wollte ich sie unbedingt als Nachspeise vom Grill probieren und das ganze bei unserem Testgrillen für die Weinzeitung des Winzerkellers Wiesloch. Dazu passt sehr gut Schokolade und was liegt näher, beide auf dem Grill zu kombinieren.

Und vor allem ist es ganz einfach: Eine Banane wird auf der „kurzen“ Seite der Krümmung der Länge nach aufgeschlitzt (Schale und ein wenig vom Fruchtfleisch) und mit Schokoladenstückchen gespickt. Ich nehme da am liebsten Kinderschokolade – da sie mir auch so am Besten schmeckt. Natürlich geht es auch mit anderen Sorten.

Schokobananen

Das ganze kommt dann bei mittlerer indirekten Hitze auf den Grill und bleibt so lange drauf, bis die Schale komplett braun ist. Dazu dann eine Kugel Vanille-Eis und fertig ist der leckere Nachtisch. Die Schokolade wird wunderbar schmelzen und man kann das Fruchtfleisch und die Schokolade ganz einfach mit einem Teelöffel aus der Banane herauslöffeln.

Äußerst lecker und es schmeckt vor allem den Kleinen sehr gut!

Lasst es euch schmecken!

Pulled Pork – oder: Wie ich mir sonst die Zeit vertreiben kann

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Für viele Hobby-Pitmaster ist Pulled Pork das Highlight eines Barbecues. Und auch am Test Wochenende für die Weinzeitung war es das mit Spannung erwartete Gericht. Dabei ist es relativ simpel. Man nehme: einen Schweinenacken (in manchen Regionen auch als Schweinekamm bezeichnet) und würzt ihn am Tag zuvor. Am BBQ-Tag legt man ihn dann relativ frühzeitig auf den Grill/Smoker bei einer niedrigen Temperatur (ca. 110-130 Grad) und wartet bis er ca. 90-95 Grad Kerntemperatur erreicht hat. Zwischendurch kann man den Nacken mit einer leckeren BBQ Sauce bestreichen. Anschließend mit zwei Gabeln zerreißen (daher „Pulled Pork“) und servieren, zumeist als Burger mit Krautsalat und BBQ Sauce. Pretty easy…

Und jetzt alles langsam zum Mitschreiben (komische Redewendung in einem Blog ;-)). Als Rub kam hier für mich nur „Magic Dust“ in Frage.

Hierzu braucht man:

  • 4 TL Paprika edelsüß
  • 6 TL brauner Zucker
  • 6 TL weißer Zucker
  • 4 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer (geschrotet)
  • 1 TL Rosmarin
  • 2 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Ingwer

Alles schön zusammenmischen und dann das gute Stück Fleisch damit einreiben. Zuvor habe ich das Fleisch natürlich abgewaschen, abgetrocknet und mit Senf bestrichen (damit der Rub besser am Fleisch bleibt). Anschließend wird das Ganze in Frischhaltefolie verpackt und über Nacht im Kühlschrank gelassen.

Am nächsten Morgen habe ich schlaftrunken so gegen 7 Uhr morgens den Smoker auf Temperatur gebracht und auf ca. 120 Grad eingeregelt. Dann kam der Schweinenacken mit einem Thermometer versehen drauf.

Pulled Pork roh

Als die Kerntemperatur von ca 92 Grad erreicht wurde nahm ich den Schweinenacken heraus und „pullte“ ihn:

Pulled Pork

Als alles schön faserig und klein war kam etwas Fleisch auf einen Tortillafladen, dazu Cole Slaw und BBQ Sauce.

Tortilla Pulled Pork

Ein Gedicht! Das sollte man mal probieren und keine Angst – es ist einfacher wie es sich anhört.

Guten Appetit!

American Cole Slaw – Krautsalat auf Amerikanische Art

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Cole Slaw gehört zum Barbecue wie ein Tor zu einem Fußballspiel – fehlt es, dann war es nicht perfekt. Den Cole Slaw, den ich am liebsten mag ist süßlich und mit einer mächtigen weißen Soße aus Sahne und Mayonnaise – lieber esse ich weniger davon, dafür schmeckt es aber vorzüglich z.B. zu Pulled Pork oder Spare Ribs.

Für den Cole Slaw benötigt man:

  • 1 Kopf Weißkraut
  • 3-4 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 4 EL Apfelessig
  • 4 EL Zucker
  • 100 ml Sahne
  • 1 kleines Glas Mayonnaise
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer

Zunächst schneidet man den Krautsalat in feine Streifen, raspelt die Karotten (nicht zu fein), würfelt die beiden Zwiebeln und gibt alles in eine Schüssel.

Danach die Zutaten fürs Dressing zusammenrühren und über den Salat gießen. Kräftig umrühren und mind. 4 Stunden (besser über Nacht) ziehen lassen, ansonsten ist das Weißkraut zu bissfest.

Porterhouse Steak vom American Black Angus Rind

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Yeeeeeehaaaaaa! So oder so ähnlich kann man den Geschmack dieses leckeren Steaks beschreiben. Und das Beste daran ist, dass das wirklich jeder hinbekommt. Man braucht nur ein ordentliches Steak, einen ziemlich heißen Grill, evtl. einen Backofen und ein Grillthermometer sowie Salz und Pfeffer. Im Rahmen des Grillens für die Weinzeitung des Winzerkellers Wiesloch war dies das Highlight der 5 Gänge.

Als erstes benötigt man ein ordentliches Stück Fleisch – meines hatte ich online gekauft, bei GourmetBeef.de – keine Angst vor Onlinekäufen – das Fleisch ist super verpackt und gekühlt, da passiert nichts. Allerdings gibt es mittlerweile immer mehr Metzgereien, die verstehen, dass ein gutes Steak kein Stück Schweinenacken in irgendeiner roten Tunke eingelegt ist, sondern schön marmoriertes Rindfleisch, das einen so guten Eigengeschmack hat, dass man es nur noch mit Salz und Pfeffer würzen muss.

Zunächst sollte man den Grill auf sehr starke Hitze bringen und (wenn vorhanden) einen gußeisernen Rost vorheizen. Gleichzeitig heizt man den Backofen auf ca. 120-130 Grad vor und reibt das Fleisch mit etwas Meersalz ein. Und dann geht’s los. Fleisch auf den Grill!

Ein herrliches Steak auf dem Feuer... hmmmm
Ein herrliches Steak auf dem Feuer… hmmmm

Nach ca. 3 Minuten wird das Fleisch gewendet und nach weiteren 3 Minuten kommt das Fleisch dann in den Backofen. Um zu vermeiden, dass man eine Schuhsohle grillt, sollte man ein Grillthermometer benutzen, welches man im Fleisch drin lassen kann, während es im Backofen fertig zieht.

Hier ist eine kleine Hilfe zu den Kerntemperaturen:

KT_Tabelle-Steak

Und so sah mein Steak aus nachdem es aus dem Ofen kam:

Steak fertig

Danach lässt man es noch ein wenig ruhen, damit nicht zu viel Saft beim Anschnitt herausläuft. Schneidet es am Besten in Streifen und würzt es mit frisch gemahlenem Pfeffer – mehr braucht es nicht. Und dann lasst es euch schmecken – ich bin sicher, ihr werdet es lieben! Meine Gäste taten es jedenfalls.

Hierzu passen sehr gut Steakhouse Pommes oder auch einfach ein schöner gemischter Salat. Übrigens: lasst hier die Finger weg von Fertigsoßen aus dem Discounter – genießt das Steak, so wie es ist, ohne es in einer (meist künstlich schmeckenden) Soße zu ertränken…

Bon appétit!

Spare Ribs 3-2-1 mit BBQ Sauce nach MSB

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Bei unserem Grill Event letztes Wochenende war natürlich auch mein Smoker im Einsatz. Die Spare Ribs habe ich mit der 3-2-1 Methode (später dazu mehr) gesmoked.

Bei den Spare Ribs einen Tag vor dem Grillen die sogenannte Silberhaut auf der Rückseite entfernen. Das geht am besten mit einem spitzen Messer, mit dem man die Haut anhebt und einem Stück Küchenkrepp, mit dem man die Haut leicht abziehen kann. Die Ribs dann mit dem trockenen Rub einreiben und in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank.

Mein Midnight Powder Rub besteht aus:

  • 5 TL Paprika edelsüß
  • 5 TL brauner Zucker
  • 3 TL Salz
  • 2 ½ TL Knoblauch
  • 2 TL Ingwer
  • 1 TL Pfeffer (geschrotet)
  • 1 TL Chili Pulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Zwiebelpulver

Den Smoker aufheizen und bei ca. 120 Grad einregeln. Wer keinen Smoker hat, kann auch mit seinem Kugelgrill die erwünschte Temperatur erzielen – dazu verwendet man am Besten die „Minion-Ring“ Methode. Ich werde die Ribs nach der 3-2-1 Methode zubereiten, d.h. 3 Stunden normal gesmoked, 2 Stunden Dünstungsphase und 1 Stunde mit einer BBQ Sauce glasieren. Die Ribs kommen zunächst für 3 Stunden in die Garkammer. Anschließend lege ich sie in eine Edelstahlschale mit Rost, auf der der Boden zu gleichen Teilen mit Apfelsaft und Cidre bedeckt ist und verschließe Schale mit Alufolie. Dann kommt die Schale 2 Stunden zurück in den Smoker. Danach packe ich die Ribs wieder aus und bestreiche sie mit einer BBQ Soße und lasse sie die letzte Stunde glasieren.

Bereits portionierte Ribs
Bereits portionierte Ribs auf dem Smoker

Die BBQ Sauce habe ich nach einem Rezept von master-sir-buana vom Grillsportverein gemacht, jedoch leicht abgewandelt (da ich nicht alle Zutaten des Originalrezepts zur Hand hatte):

  • 1 Liter Zero- Cola
  • 800 ml Ketschup
  • 3 EL brauner Zucker
  • 5 TL Sojasauce
  • 3 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Ingwer
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Madras – Curry
  • 1/2 TL Senf
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Knoblauch
  • Saft einer halben Limette
  • 2 TL Worchester Sauce
  • 1 Prise Muskat
  • Cayenne Pfeffer je nach gewünschter Schärfe oder scharfe Soße

BBQ Sauce

Zunächst die Cola Zero (ja, es schmeckt wirklich – ich konnte es auch nicht glauben) auf 250 ml reduzieren. Anschließend alle restlichen Zutaten in den Topf geben, kurz aufkochen und fertig.

Man sollte darauf achten, dass die Temperatur des Grills bzw. des Smokers nicht zu hoch ansteigt, da ansonsten der Zucker, der sowohl im Rub, als auch in der Sauce drin ist, schnell schwarz wird. Aber man erhält dann die zartesten Ribs, die man je hatte. Sie fallen geradezu vom Knochen und sind mit ihrer leichten Süße ein Leckerbissen, sei es als Snack für zwischendurch oder als Hauptmahlzeit.

Spare Ribs sind BBQ Klassiker!

Chicken Drumsticks mit Fächerkartoffeln und Grillgemüse

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Am letzten Wochenende hatten wir das „Probegrillen“ für die Weinzeitung und das war der erste Gang unseres großen Grill-Events…

  • 20 Chicken Drumsticks

Marinade:

  • 4 EL Paprika Pulver
  • 2 TL Salz
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL scharfes Currypulver
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Ingwer
  • 2 TL Cayenne Pfeffer (evtl. reduzieren, falls es nicht so scharf gewünscht ist)
  • Olivenöl
  • 1 EL Honig

Fächerkartoffeln:

  • 20 Drillinge
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 Gramm Butter
  • 20 Gramm Semmelbrösel
  • 1 EL Paprika
  • Ein paar getrocknete Tomaten
  • Salz & Pfeffer

Das Öl zusammen mit den Gewürzen zu einer Marinade verrühren und anschließend mit dem Honig verfeinern. Wenn man Drumsticks verwendet, dann hackt man den unteren Teil des Knochens direkt über dem Ende ab, damit die Haut sich während dem Garvorgang sich zurückziehen kann und somit man es perfekt halten kann.

Anschließend die Wings und die Drumsticks in der Marinade wälzen und im Kühlschrank für mind. 8 Stunden ziehen lassen (besser über Nacht). Die restliche Marinade nicht wegwerfen!

Für die Fächerkartoffeln muss zunächst die Knoblauchbutter zusammenrührt werden (am besten im Mixer). Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Butter Zimmertemperatur hat. Anschließend die Kartoffeln waschen und mit Schale (finde ich persönlich herrlich rustikal – und außerdem: „Kartoffel schälen sucks“) jeweils im Abstand von einem halben Zentimeter einschneiden. Damit man nicht aus Versehen die Kartoffel ganz durchschneidet kann man sie zwischen zwei Holzlöffelstiele legen.

Anschließend ein wenig Knoblauchbutter auf die Kartoffeln geben und in einer Auflaufform verteilen.

Fächerkartoffeln mit Knoblauchbutter

Den Grill fürs indirekte Grillen bei mittlerer Hitze vorbereiten (ca. 180 Grad) und anschließend die Kartoffeln, Chicken Wings & Drumsticks 45 Minuten lang garen (oder so lange bis sie ganz durchgegart sind, das ist bei Hühnchen wichtig!). 10 Minuten vor Ende der Garzeit nochmals die Grillteile mit der Marinade bestreichen und die Luftzufuhr am Grill erhöhen, sodass die Hähnchenteile kross gebraten werden. Dazu gab es noch Grillgemüse!

Drumsticks

Die Chicken Drumsticks waren sehr lecker und würzig und das Grillgemüse, welches nur mit etwas Öl bestrichen und mit Salz und Pfeffer gewürzt war, sehr aromatisch. Das Highlight dieses Essens waren definitiv die Fächerkartoffeln. Sehr schmackhaft und einfach mal was Anderes… Nachmachen lohnt sich auf jeden Fall!