Monat: März 2014

Contest – Schweinefilet in Riesling Marinade vs. Schweinefilet im Speckmantel mit Zucchini-Feta Taler

Gepostet am Aktualisiert am


Heute wurde gegrillt. Es gab Schweinefilet und zwar zwei verschienene Varianten: einmal eingelegt mit einer Riesling Marinade und einmal nur gewürzt mit Salz und Pfeffer und dann in den Speckmantel gepackt.

Für die Marinade braucht man:

100 ml Riesling
100 ml Rapsöl
2 EL Red Hot Reddinger Rub (oder eine andere würzig scharfe Gewürzmischung)
1-2 Knoblauchzehen
1 TL Agavendicksaft
5 Blätter Basilikum

Zunächst die Knoblauchzehen und den Basilikum klein hacken und dann mit den restlichen Zutaten vermischen. Das Schweinefilet dann über Nacht in der Marinade „baden“.

Das Filet im Speckmantel ist sehr einfach: man würzt das Fleisch mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer und wickelt das ganze in Speckscheiben ein.

Den Grill jetzt vorbereiten für Grillen mit mittlerer indirekter Hitze, so ca. 160 – 180 Grad. Dann das Filet im Speckmantel auf die indirekte Seite legen. Das marinierte Filet zunächst mit etwas Küchenpapier trocken tupfen und anschließend über direkter Hitze von allen Seiten scharf anbraten und anschließend in der indirekten Zone fertig ziehen. Die Kerntemperatur sollte bei Schweinefilet nicht ganz so hoch sein so ca. 62-68 Grad, ansonsten könnte es eine trockene Angelegenheit werden. Ich habe meine auf 65 Grad gezogen. Dann habe ich beide Filets in Alufolie eingewickelt und 10 Minuten ruhen lassen (damit der Fleischsaft nicht beim Aufschneiden herausläuft).

Was soll ich sagen, sie sehen wunderbar aus:

P1010856

 

Als Beilage probierte ich die Zucchini-Feta Taler von recken&schmecken. Die habe ich dann auch noch auf dem Grill zubereitet. Das Rezept findet ihr auf der Seite von recken&schmecken. Es war wunderbar – allerdings war das auf dem Grill etwas schwierig – die Oberhitze hat doch gefehlt, deshalb haben wir sie im Backofen fertig gebacken… Aber trotzdem: Sau-Lecker!!!! Wir (vor allem meine Frau) war begeistert! Das war nicht das letzte mal, dass ich das gemacht habe. Ein kleiner Tip habe ich noch: Die geraspelte Zucchini muss man richtig gut trocknen – am besten „auspressen“. Danke nochmal an recken&schmecken für das tolle Rezept!

Als kleine Side-Order gabs noch Chillies – einmal gefüllt mit Cheddar Käse im Speckmantel und einmal einfach so… Fantastisch – die Chillies waren mittelscharf, d.h. auch für „Otto-Normal-Verbraucher“ essbar.

Alles in allem ein super Abendessen – wirklich empfehlenswert!

Guten Appetit!

 

Advertisements

Umfrage – welcher Grilltyp seid ihr?

Gepostet am Aktualisiert am


Was mich interessiert: Wie grillt ihr am liebsten?

Ich bin mal gespannt!

Schoko-Bananen vom Grill

Gepostet am Aktualisiert am


Nachtisch vom Grill – seit Johann Lafer seine Grillkünste im Radio zeigt, ist das schon lange keine Überraschung mehr. Im Prinzip geht alles, was in einem Backofen gemacht wird auch auf dem Grill.

Bananen gehören zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland und deshalb wollte ich sie unbedingt als Nachspeise vom Grill probieren und das ganze bei unserem Testgrillen für die Weinzeitung des Winzerkellers Wiesloch. Dazu passt sehr gut Schokolade und was liegt näher, beide auf dem Grill zu kombinieren.

Und vor allem ist es ganz einfach: Eine Banane wird auf der „kurzen“ Seite der Krümmung der Länge nach aufgeschlitzt (Schale und ein wenig vom Fruchtfleisch) und mit Schokoladenstückchen gespickt. Ich nehme da am liebsten Kinderschokolade – da sie mir auch so am Besten schmeckt. Natürlich geht es auch mit anderen Sorten.

Schokobananen

Das ganze kommt dann bei mittlerer indirekten Hitze auf den Grill und bleibt so lange drauf, bis die Schale komplett braun ist. Dazu dann eine Kugel Vanille-Eis und fertig ist der leckere Nachtisch. Die Schokolade wird wunderbar schmelzen und man kann das Fruchtfleisch und die Schokolade ganz einfach mit einem Teelöffel aus der Banane herauslöffeln.

Äußerst lecker und es schmeckt vor allem den Kleinen sehr gut!

Lasst es euch schmecken!

Pulled Pork – oder: Wie ich mir sonst die Zeit vertreiben kann

Gepostet am Aktualisiert am


Für viele Hobby-Pitmaster ist Pulled Pork das Highlight eines Barbecues. Und auch am Test Wochenende für die Weinzeitung war es das mit Spannung erwartete Gericht. Dabei ist es relativ simpel. Man nehme: einen Schweinenacken (in manchen Regionen auch als Schweinekamm bezeichnet) und würzt ihn am Tag zuvor. Am BBQ-Tag legt man ihn dann relativ frühzeitig auf den Grill/Smoker bei einer niedrigen Temperatur (ca. 110-130 Grad) und wartet bis er ca. 90-95 Grad Kerntemperatur erreicht hat. Zwischendurch kann man den Nacken mit einer leckeren BBQ Sauce bestreichen. Anschließend mit zwei Gabeln zerreißen (daher „Pulled Pork“) und servieren, zumeist als Burger mit Krautsalat und BBQ Sauce. Pretty easy…

Und jetzt alles langsam zum Mitschreiben (komische Redewendung in einem Blog ;-)). Als Rub kam hier für mich nur „Magic Dust“ in Frage.

Hierzu braucht man:

  • 4 TL Paprika edelsüß
  • 6 TL brauner Zucker
  • 6 TL weißer Zucker
  • 4 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer (geschrotet)
  • 1 TL Rosmarin
  • 2 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Ingwer

Alles schön zusammenmischen und dann das gute Stück Fleisch damit einreiben. Zuvor habe ich das Fleisch natürlich abgewaschen, abgetrocknet und mit Senf bestrichen (damit der Rub besser am Fleisch bleibt). Anschließend wird das Ganze in Frischhaltefolie verpackt und über Nacht im Kühlschrank gelassen.

Am nächsten Morgen habe ich schlaftrunken so gegen 7 Uhr morgens den Smoker auf Temperatur gebracht und auf ca. 120 Grad eingeregelt. Dann kam der Schweinenacken mit einem Thermometer versehen drauf.

Pulled Pork roh

Als die Kerntemperatur von ca 92 Grad erreicht wurde nahm ich den Schweinenacken heraus und „pullte“ ihn:

Pulled Pork

Als alles schön faserig und klein war kam etwas Fleisch auf einen Tortillafladen, dazu Cole Slaw und BBQ Sauce.

Tortilla Pulled Pork

Ein Gedicht! Das sollte man mal probieren und keine Angst – es ist einfacher wie es sich anhört.

Guten Appetit!

American Cole Slaw – Krautsalat auf Amerikanische Art

Gepostet am Aktualisiert am


Cole Slaw gehört zum Barbecue wie ein Tor zu einem Fußballspiel – fehlt es, dann war es nicht perfekt. Den Cole Slaw, den ich am liebsten mag ist süßlich und mit einer mächtigen weißen Soße aus Sahne und Mayonnaise – lieber esse ich weniger davon, dafür schmeckt es aber vorzüglich z.B. zu Pulled Pork oder Spare Ribs.

Für den Cole Slaw benötigt man:

  • 1 Kopf Weißkraut
  • 3-4 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 4 EL Apfelessig
  • 4 EL Zucker
  • 100 ml Sahne
  • 1 kleines Glas Mayonnaise
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer

Zunächst schneidet man den Krautsalat in feine Streifen, raspelt die Karotten (nicht zu fein), würfelt die beiden Zwiebeln und gibt alles in eine Schüssel.

Danach die Zutaten fürs Dressing zusammenrühren und über den Salat gießen. Kräftig umrühren und mind. 4 Stunden (besser über Nacht) ziehen lassen, ansonsten ist das Weißkraut zu bissfest.

Porterhouse Steak vom American Black Angus Rind

Gepostet am Aktualisiert am


Yeeeeeehaaaaaa! So oder so ähnlich kann man den Geschmack dieses leckeren Steaks beschreiben. Und das Beste daran ist, dass das wirklich jeder hinbekommt. Man braucht nur ein ordentliches Steak, einen ziemlich heißen Grill, evtl. einen Backofen und ein Grillthermometer sowie Salz und Pfeffer. Im Rahmen des Grillens für die Weinzeitung des Winzerkellers Wiesloch war dies das Highlight der 5 Gänge.

Als erstes benötigt man ein ordentliches Stück Fleisch – meines hatte ich online gekauft, bei GourmetBeef.de – keine Angst vor Onlinekäufen – das Fleisch ist super verpackt und gekühlt, da passiert nichts. Allerdings gibt es mittlerweile immer mehr Metzgereien, die verstehen, dass ein gutes Steak kein Stück Schweinenacken in irgendeiner roten Tunke eingelegt ist, sondern schön marmoriertes Rindfleisch, das einen so guten Eigengeschmack hat, dass man es nur noch mit Salz und Pfeffer würzen muss.

Zunächst sollte man den Grill auf sehr starke Hitze bringen und (wenn vorhanden) einen gußeisernen Rost vorheizen. Gleichzeitig heizt man den Backofen auf ca. 120-130 Grad vor und reibt das Fleisch mit etwas Meersalz ein. Und dann geht’s los. Fleisch auf den Grill!

Ein herrliches Steak auf dem Feuer... hmmmm
Ein herrliches Steak auf dem Feuer… hmmmm

Nach ca. 3 Minuten wird das Fleisch gewendet und nach weiteren 3 Minuten kommt das Fleisch dann in den Backofen. Um zu vermeiden, dass man eine Schuhsohle grillt, sollte man ein Grillthermometer benutzen, welches man im Fleisch drin lassen kann, während es im Backofen fertig zieht.

Hier ist eine kleine Hilfe zu den Kerntemperaturen:

KT_Tabelle-Steak

Und so sah mein Steak aus nachdem es aus dem Ofen kam:

Steak fertig

Danach lässt man es noch ein wenig ruhen, damit nicht zu viel Saft beim Anschnitt herausläuft. Schneidet es am Besten in Streifen und würzt es mit frisch gemahlenem Pfeffer – mehr braucht es nicht. Und dann lasst es euch schmecken – ich bin sicher, ihr werdet es lieben! Meine Gäste taten es jedenfalls.

Hierzu passen sehr gut Steakhouse Pommes oder auch einfach ein schöner gemischter Salat. Übrigens: lasst hier die Finger weg von Fertigsoßen aus dem Discounter – genießt das Steak, so wie es ist, ohne es in einer (meist künstlich schmeckenden) Soße zu ertränken…

Bon appétit!

Anzündkamin – für Kohlegriller ein Muss!

Gepostet am Aktualisiert am


Natürlich braucht man als Pitmaster oder zu deutsch Grillmeister auch das richtige Handwerkszeug. In Kürze werde ich euch kleine Helferlein präsentieren, die euch das Leben am Grill einfacher machen. Ich werde nur über Produkte berichten, die ich selbst habe, bzw. schon einmal genutzt habe.

Habt noch ein wenig Geduld – die Seite befindet sich noch im Aufbau…

Was ihr aber auf jeden Fall als Holzkohlegriller braucht ist ein ordentlicher Anzündkamin:

Anzündkamin in Action
Anzündkamin in Action

Mit diesem Kamin lässt sich die Kohle schnell und ohne Aufwand entzünden – und… es gelingt immer! Und so funktioniert es: Füllt die gewünschte Menge Kohle oder Kohlebriketts in den Kamin. Anschließend legt ihr eine Anzündhilfe auf den Kohlerost eures Grills, entzündet ihn und stellt den Kamin darauf. Nach kurzer Zeit (ja nach Menge der Kohle) ist die Kohle durchgeglüht, d.h. auch die oberste Schicht ist komplett mit Glut überzogen. Dann schüttet ihr das Ganze auf den Grill und es kann los gehen 😉

Viel Spaß