Saucen

Chimichurri: leckere pikante Soße fürs Fleisch

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Vor kurzem bin ich im Internet über ein Rezept gestolpert, welches ich unbedingt probieren musste: Chimichurri. Chimichurri ist eine Paste oder Soße aus Argentinien und wird dort hauptsächlich zu Rindfleisch gegessen. Aber auch als Marinade für Schweinesteaks oder Hühnchen ist sie zu gebrauchen.

Chimichurri besteht hauptsächlich aus Petersilie, diese wird mit weiteren Zutaten im Mörser zerstoßen und dann mit Öl und weißem Balsmico-Essig aufgefüllt und zur Paste verrührt. In mein Chimichurri habe ich rein:

  • 2 Bund glatte Petersilie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Schalottenzwiebeln
  • 1-2 frische Chilli
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Salz
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 2 EL weißer Balsamico oder auch Weißwein-Essig
  • 3-4 EL Sonnenblumenöl

Chimichurri-Zutaten

Zuerst müsst ihr den Knoblauch, die Chilli & die Zwiebeln klein schneiden und zusammen mit den „trockenen“ Zutaten im Mörser gründlich zerstoßen.

Dann kommt die Petersilie hinzu – hier kräftig mit den Stößel die Petersilie zerdrücken und zerstampfen, damit die Säfte austreten.

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Das ganze dann mit dem Essig und dem Öl vermengen und in ein Einmachglas geben, welches man dann noch mit Öl auffüllt.

Chimichurri - Glas

Das Glas im Kühlschrank unbedingt einige Tage ziehen lassen – „frisches“ Chimichurri schmeckt nicht so gut, wie gut durchgezogenes (mind. 2 Tage, besser 2 Wochen).

Meiner Meinung nach eine sehr schöne  und vor allem erfrischende Paste bzw. Soße für Steaks. Lecker!
Viel Spaß beim Nach“mörsern“!

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Kirsch-Currysauce für die Oster-Wurst

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Der Osterhase kommt, meine Schwiegermutter, meine Schwägerin und ihre Familie auch! Da bietet sich doch ein geschmeidiges Grillen an. Ganz unspektakulär – Steaks und Würstchen… naja – so ganz unspektakulär wird es wohl doch nicht. Ich habe zum Kurzgegrillten eine leckere Kirsch-Curry-Soße gemacht – die darf ich euch nicht vorenthalten.

Auch wenn so manche Zutaten auf euch komisch wirken, es schmeckt gigantomanisch!!!

Ihr braucht:

  • 1 großes Glas Schattenmorellen (gesüßt)
  • 500 ml Cherry Coke
  • 500 gr. Ketchup
  • 2 EL midles Curry
  • 1 EL scharfes Curry (wenn ihr mehr „Dampf“ haben wollt, einfach die Mischung zwischen mild und scharf drehen, oder mischt Chilli-Pulver mit rein)
  • 1/2 EL Salz
  • 1/2 EL Pfeffer geschrotet
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 Schuß Worcestersauce (nicht auf dem Bild – kam beim Abschmecken noch dazu)

Zutaten

Zunächst die Kirschen und das Coke rund 45 Minuten lang köcheln lassen, bis so ca. nur noch ein Drittel der ursprünglichen Flüssigkeit vorhanden ist. Dann die Kirschen mit einem Mixer oder Pürierstab zerkleinern. Achtung! Achtet darauf, dass keine Steine mehr drin sind – die müssen raus!

Danach den Ketchup dazugeben sowie die restlichen Gewürze und das ganze vermischen und nochmal kurz aufkochen. Entweder heiß servieren oder in heiß ausgespülte Einmachgläser und die gefüllten Gläser dann gleich auf den Kopf stellen – dann hält sich die Soße eine Weile… wobei… eigentlich unnötig – die wird schnell verputzt, das garantiere ich euch.

Wichtig ist, dass die Soße dann warm serviert wird, d.h. wenn sie kalt war, einfach nochmal im Topf aufwärmen. Und wenn sie zu dickflüssig ist, verdünnt sie mit Cherry Coke – bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist!

Fertige Soße

Viel Spaß beim Nachkochen!

Spare Ribs 3-2-1 mit BBQ Sauce nach MSB

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Bei unserem Grill Event letztes Wochenende war natürlich auch mein Smoker im Einsatz. Die Spare Ribs habe ich mit der 3-2-1 Methode (später dazu mehr) gesmoked.

Bei den Spare Ribs einen Tag vor dem Grillen die sogenannte Silberhaut auf der Rückseite entfernen. Das geht am besten mit einem spitzen Messer, mit dem man die Haut anhebt und einem Stück Küchenkrepp, mit dem man die Haut leicht abziehen kann. Die Ribs dann mit dem trockenen Rub einreiben und in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank.

Mein Midnight Powder Rub besteht aus:

  • 5 TL Paprika edelsüß
  • 5 TL brauner Zucker
  • 3 TL Salz
  • 2 ½ TL Knoblauch
  • 2 TL Ingwer
  • 1 TL Pfeffer (geschrotet)
  • 1 TL Chili Pulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Zwiebelpulver

Den Smoker aufheizen und bei ca. 120 Grad einregeln. Wer keinen Smoker hat, kann auch mit seinem Kugelgrill die erwünschte Temperatur erzielen – dazu verwendet man am Besten die „Minion-Ring“ Methode. Ich werde die Ribs nach der 3-2-1 Methode zubereiten, d.h. 3 Stunden normal gesmoked, 2 Stunden Dünstungsphase und 1 Stunde mit einer BBQ Sauce glasieren. Die Ribs kommen zunächst für 3 Stunden in die Garkammer. Anschließend lege ich sie in eine Edelstahlschale mit Rost, auf der der Boden zu gleichen Teilen mit Apfelsaft und Cidre bedeckt ist und verschließe Schale mit Alufolie. Dann kommt die Schale 2 Stunden zurück in den Smoker. Danach packe ich die Ribs wieder aus und bestreiche sie mit einer BBQ Soße und lasse sie die letzte Stunde glasieren.

Bereits portionierte Ribs
Bereits portionierte Ribs auf dem Smoker

Die BBQ Sauce habe ich nach einem Rezept von master-sir-buana vom Grillsportverein gemacht, jedoch leicht abgewandelt (da ich nicht alle Zutaten des Originalrezepts zur Hand hatte):

  • 1 Liter Zero- Cola
  • 800 ml Ketschup
  • 3 EL brauner Zucker
  • 5 TL Sojasauce
  • 3 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Ingwer
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Madras – Curry
  • 1/2 TL Senf
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Knoblauch
  • Saft einer halben Limette
  • 2 TL Worchester Sauce
  • 1 Prise Muskat
  • Cayenne Pfeffer je nach gewünschter Schärfe oder scharfe Soße

BBQ Sauce

Zunächst die Cola Zero (ja, es schmeckt wirklich – ich konnte es auch nicht glauben) auf 250 ml reduzieren. Anschließend alle restlichen Zutaten in den Topf geben, kurz aufkochen und fertig.

Man sollte darauf achten, dass die Temperatur des Grills bzw. des Smokers nicht zu hoch ansteigt, da ansonsten der Zucker, der sowohl im Rub, als auch in der Sauce drin ist, schnell schwarz wird. Aber man erhält dann die zartesten Ribs, die man je hatte. Sie fallen geradezu vom Knochen und sind mit ihrer leichten Süße ein Leckerbissen, sei es als Snack für zwischendurch oder als Hauptmahlzeit.

Spare Ribs sind BBQ Klassiker!

Hamburger – ein Fest für die Kids

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Endlich war es wieder soweit – es gab Hamburger! Mein Sohn hat sogleich seinen besten Freund eingeladen, der mag meine Hamburger auch so gerne…

Zunächst habe ich die Soße gemacht – sie gehört zu meiner Spezialität: Im Prinzip findet man online viele Versionen der Big Mac Sauce von McDonalds – meine ist ähnlich, aber viel leckerer! Zur Sauce braucht man:

  • 250 ml Mayonnaise
  • 6 EL French Dressing (auf keinen Fall mit Dill)
  • 2 EL Gurken Relish (hier ist Dill durchaus erlaubt bzw. sogar erwünscht)
  • 1 -2 EL Ketchup
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Weißweinessig oder ein Spritzer Zitrone für die Säure
  • 1 TL Zucker
  • Salz und Pfeffer

Die Zwiebel in sehr sehr feine kleine Stücke hacken und danach alle Zutaten zusammen mischen. Im Kühlschrank noch 4-5 Stunden ziehen lassen und dann ist sie fertig. Zum Ende hin noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Menge reicht locker für 10-12 große Hamburger, evtl. auch für mehr.

Hamburger Sauce nach KurpfalzBBQ Art
Hamburger Sauce nach KurpfalzBBQ Art

Für die Fleischpatties nehme ich reines Rinderhackfleisch – bitte kein gemischtes Hackfleisch nehmen, das geht zu Lasten des typischen Burgergeschmacks! Das Hackfleisch würze ich nur mit Salz und Pfeffer und forme sie in einem Pattymaker zu den berühmten Rinderhacksteaks. Nicht zu dünn machen, anosonsten werden die Patties zu trocken.

Nachdem ich den Grill aufgeheizt hatte (indirekte Zone ohne Kohle nicht vergessen), schmiss ich die Patties auf den Grill. Solange auf dem Grill lassen, bis sie nicht mehr anhängen und einmal vorsichtig wenden. Wenn die Patties auf beiden Seiten schön braun sind, dann gebe ich sie auf die indirekte Zone des Grills und hier kann man bei Bedarf noch Käse auflegen und die Hamburger zu Cheeseburgern veredeln. Am besten, man nimmt dazu Cheddar Käse – der verläuft am besten. Darauf achten, dass das Fleisch nicht zu trocken wird, frisches Rinderhack kann man durchaus etwas rosa essen

Nun nur noch die Hamburger Brötchen kurz rösten und dann nach herzenswunsch belegen!

Leckerer Hamburger mit hausgemachter Sauce
Leckerer Hamburger mit hausgemachter Sauce

Viel Spaß beim Nachbauen! Die Burger schmeckten allen sehr gut.