Paprika

WM Grillen – Bacon Bomb, Chicken Wings & Spare Ribs

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Was für ein Abend! Alle drei Spiele über Beamer auf einer Leinwand, Spanien vorzeitig ausgeschieden und dabei den Smoker bestückt und lecker gegessen. Heute gab es neben den allseits bekannten Ribs und Chicken Wings auch noch die sogenannte Bacon Bomb (oder auch Bacon Explosion genannt) und dazu noch ein paar würzige Paprikaschoten gefüllt mit Cheddar und umwickelt mit Bacon. Leider habnen wir kein vernünftiges Bild vom Anschnitt, jeder wollte die Bombs einfach nur noch essen 😉

Bacon Bomb

Von den Bombs habe ich zwei Varianten gemacht:

Klassische Bacon Bomb

Zutaten:

  • 2 kg gemischtes Hackfleisch
  • 3-4 EL Midnight Powder Rub
  • 1 kl. Dose Mais
  • 1 Paprika
  • 200 gr Streukäse (ich habe gemischt: Emmentaler und Gouda)
  • ca. 30 Scheiben Bacon
  • BBQ Soße

Bacon Explosion Hawaii

Zutaten:

  • 2 kg gemischtes Hackfleisch
  • 3-4 EL Red Pepper Rub
  • 10-15  Scheibchen eingelegte oder frische Jalapenos oder Habaneros
  • Ananas in Stückchen
  • 2 Champignons
  • 200 gr Streukäse (ich habe gemischt: Emmentaler und Gouda)
  • ca. 30 Scheiben Bacon
  • BBQ Soße

Zubereitung:

Beide Variationen werden gleich vorbereitet, nur in der Füllung unterscheiden sie sich. Zunächst wird ein Bacon Netz gelegt. Hört sich kompliziert an, ist aber relativ einfach. Ein sehr gutes Video ist z.B. das hier von Tobias:

Sobald das Netz fertig ist, breitet man das Hackfleisch gleichmäßig darauf aus. Beachtet, dass man auf jeder Seite rund einen Zentimeter Platz lässt, damit man die Bombe später gut zusammenwickeln kann.

Anschließend belegt man das Hack mit den Zutaten (nicht zu viel, ansonsten gibt es Probleme beim zusammenrollen). Zum Schluß mit Käse bestreuen und mit BBQ Soße beträufeln. Dann kann man die Bombe zusammenrollen und auf dem Grill platzieren. Idealerweise bei mittlerer indirekten Hitze.

Zwischendurch darf die Bombe gerne noch mit BBQ Soße „lackiert“ werden – das gibt dem Braten eine leckere Kruste.

Bei einer Kerntemperatur von ca. 72°-75° ist das Hackfleisch durch und die Bombe kann gegessen werden – um es mit den Worten meines Freundes „Dante“ zu beschreiben… Ü wie überragend!

Dazwischen gab es auch noch leckere Paprikaschoten mit Cheddarkäse als Füllung. Die gehen ganz einfach: kleine Paprikaschoten oder Jalapenos aushöhlen, mit Käse füllen, Bacon drum herum und mit einem Zahnstocher fixieren. Und dann ab auf den Grill (indirekt). Fertig sind sie, sobald der Speck knusprig ist.

Käsepaprika

Guten Appetit!

 

 

 

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Vampire’s Death und Red Pepper – Marinaden einfach selbst gemacht

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Wer kennt es nicht? Pünktlich zur Grillzeit liegen beim Metzger oder eingeschweißt im Supermarkt fix und fertig marinierte Schweinerücken- und Nackensteaks sowie Putensteaks in der Auslage. Nun ja – ich will niemandem etwas unterstellen aber meine Erfahrung ist, dass doch irgendwie alles gleich schmeckt. Egal ob ich das Paprikasteak vom Metzger A, B oder C oder vom Supermarkt nehme – sie schmecken alle gleich. Zumindest kam mir noch kein Stück Fleisch auf den Teller, bei dem ich gesagt hatte: „Wow, ab sofort nur noch diese eingelegten Schweinesteaks von diesem Metzger/Supermarkt!“. Also alles ganz passabel, aber nicht der absolute Reißer.

Deshalb dachte ich mir, warum nicht eigentlich die Marinade selbst herstellen. Dann weiß ich a) was genau drin ist und b) wie das Fleisch darunter mal ausgesehen hat! Dann fangen wir mal mit klassischen Gewürzmischungen – Paprika und Knoblauch. Das passt zu allem – Putensteaks, Schweinesteaks, Lamm. Sogar Hähnchenkeulen würde ich mit dem Paprika Rub marinieren.

Das Marinieren ist an sich ganz einfach: ca. 1 EL Gewürzmischung und 2 EL hocherhitzbares Öl (z.B. Sonnenblumenöl) zusammenrühren und die Steaks damit gut einreiben – anschließend über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen (die Steaks nicht darin baden lassen, ansonstem müsste man die Marinade vor dem Grillen etwas entfernen, damit es nicht in die Glut tropft).

Beginnen wir mit der Paprika Gewürzmischung – ich nenne sie Red Pepper. Da kommt rein:

  • 3 EL Paprika süß
  • 2 EL Meersalz
  • 1 EL Paprika rosenscharf
  • 1 EL geschroteter Pfeffer (oder 1 TL gemahlener)
  • 1 EL Ingwerpulver
  • 2 TL Thymian
  • 2 TL Zwiebelgranulat
  • 2 TL Knoblauch
  • 2 TL Chilli Pulver
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL Zucker

RedPepper

Das ganze in einer Schüssel gut vermengen und fertig ist die Gewürzmischung.

Die zweite Gewürzmischung würde in der Zeit des Grafen Dracula bei der Bevölkerung Transsylvaniens für Aufsehen sorgen – eine Knobi-Mischung, die ich Vampire’s Death getauft habe:

  • 3 EL Knoblauchgranulat
  • 2 EL Meersalz
  • 2 EL Zwiebelpulver
  • 1 EL weißer Pfeffer (gemahlen)
  • 1 EL Ingwerpulver
  • 4 TL Thymian
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Chilli Pulver

Vampires_Death

Lasst es euch schmecken!