Gewürze

Chicken Wings nach Cajun Art

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Liebe Grillgemeinde,

ich habe gestern spontan Chicken Wings gekauft und die kamen bei mir auf den Grill – und wie.

Aber zunächst wurde ich daran erinnert, dass Baumarktgrillkohle nichts, aber auch gar nichts taugt. Es kam mehr Staub und kleine Stücke als Briketts, sodass mein Anzündkamin so verstopft war, dass er nicht richtig funktionierte. Ergo: nie wieder diesen Billigdreck aus dem Toom-Baumarkt.

So – aber jetzt zu den Wings – ich habe sie nach Cajun Art gewürzt. Ich übernehme mal Wikipedia, um zu erklären, worum es sich hier handelt:

„Die Cajun-Küche ist die Küche der französischstämmigen Einwanderer im US-Bundesstaat Louisiana, den Cajuns. Es handelt sich hierbei um eine eher einfache und rustikale Küche aus lokal verfügbaren Zutaten. Eng verwandt mit der Cajun-Küche ist die kreolische Küche Louisianas, die einem etwas gehobeneren Kochstil entspricht, der sich in den Städten mit Schwerpunkt in New Orleans entwickelte.

Heute haben sich die Küchentraditionen in Louisiana stark miteinander vermischt, aber ursprünglich gab es die Cajun-Küche nur im Cajun Country, die kreolische Küche in New Orleans und im Norden Louisianas die traditionelle Südstaatenküche.“

So – jetzt wisst ihr, wo es herkommt. Und das besondere Highlight nach der Cajun Art zu würzen, ist die angenehme Schärfe, die die Speisen bekommen. Deshalb habe ich folgenden Cajun Rub auf die Hähnchenteile gestreut (vorher mit Sonnenblumenöl bestrichen) – das Rezept stammt von einem bekannten Texaner aus dem Schwarzwald ;-):

  • 2 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 TL weißer Pffeffer
  • 2 TL Thymian
  • 2 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Paprika edelsüß
  • 1 TL Cayenne Pfeffer
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL frisch gestoßene Senf Körner

Mit dieser Gewürzmischung vorsichtig umgehen, sie ist richtig schön scharf! Für Kinder eher nicht geeignet

Die Chicken Wings wurden dann indirekt bei ca. 180 Grad ca. 45 Minuten gegrillt. Und hier das Grillbild (Cajun-Chicken Wings sind oben auf dem Grill).

Chicken_Cajun_Grill

Weiterhin fanden auf dem Grill platz: Chicken Wings für meinen Sohn (mit dem Kids-Chicken Rub), Hackfleischbällchen (auch mit dem Kids-Chicken Rub gewürzt) und ein Kartoffel-Schafskäse-Auflauf gewürzt mit Knoblauch, Pfeffer und Muskatnuss.

Sehr lecker! Und wer es nicht ganz so scharf mag, sollte die Menge Cayenne Pfeffer reduzieren – denn der Geschmack ist einmalig!

Guten Appetit!

 

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Steak-Marinaden selbst gemacht – Geschmack ohne Geschmacksverstärker

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So langsam beginnt die Grillsaison – es wird gemütlich draußen und viele bevorzugen auch das Kochen im Freien – sprich: sie grillen.
Voreingelegtes Fleisch vom Metzger oder gar vom Discounter (sogenannte Neon-Steaks) ist immer noch das, was am meisten auf den Grill kommt – es geht jedoch viel besser. Das Fleisch selbst marinieren ist kein Hexenwerk und es schmeckt gleich um ein Vielfaches besser und das ganze ohne Geschmacksverstärker.

Um das Fleisch individuell zu würzen braucht man natürlich naturbelassenes Fleisch. Das hat den Vorteil, dass man genau sieht, was man kauft. Sobald das Fleisch mariniert in der Auslage liegt, habe ich keinen Einblick mehr darauf, wie das Grillgut ausschaut.

Selbst eine Marinade erstellen, bzw. eine Gewürzmischung ist eigentlich nicht schwer, wenn man ein paar Grundregeln beachtet.

  1. Die Marinade darf ruhig kräftig sein. Denkt dran, dass der Geschmack der Marinade sich mit dem Fleisch verbindet. D.h. sie verliert an Geschmack, nachdem das Steak gegrillt ist. Deshalb lieber einen Tick schärfer würzen, damit das Steak einen ordentlichen Geschmack bekommt.
  2. Das Fleisch vor dem Grillen vom Großteil der Marinade befreien. Um zu verhindern, dass Öl in die heiße Glut oder auf den Gasbrenner tropft, einfach das Steak kurz trocken tupfen.
  3. Auf Kurzgegrilltes nur Marinaden/Gewürzmischungen mit wenig, besser ohne Zucker verwenden – Zucker verbrennt bei hoher Temperatur sehr schnell und wird schwarz.
  4. Erlaubt ist, was schmeckt

Und nun möchte ich euch ein paar von meinen Gewürzmischungen zeigen. Jeweils 1-2 EL Gewürzmischung auf 2 EL Speiseöl ergibt eine leckere Marinade:

Asian Nights
Eine eher asiatisch angehauchte fruchtig scharfe Gewürzmischung – passt ideal zu Geflügel:

  • 2 EL Curry
  • 1 EL Meersalz
  • 1 EL Curry scharf
  • 1 TL Zwiebel Pulver
  • 1 TL grober schwarzer Pfeffer
  • 1 TL Knoblauch
  • 1 TL Ingwer
  • 1 TL Zitronengras
  • 1 TL Rosmarin

Sombrero Olé!
Würzig scharfes mexikanisches Mischrezept – passt auf alle Fleischsorten:

  • 2 EL Paprika edelsüß
  • 2 EL Meersalz
  • 1 EL Chili Flocken
  • 1 TL Cumin
  • 1 TL Chili Pulver
  • 1 TL Pfeffer – schwarz
  • 1/2 TL Zucker – braun
  • 1/2 TL Rosmarin
  • 1/2 TL Knoblauch
  • 1/2 TL Piment

Weitere Gewürzmischungen findet ihr hier.

Guten Appetit!