Burger Patties

Burger Policeman Style

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Freunde der Sonne, was soll ich sagen. Seit ich erfahren habe, dass mein Blog auch von Leuten verfolgt wird, die ich nicht kenne, bin ich überglücklich. Und da kam mir die Idee: ich widme diesen Leuten einer bestimmten Berufsgruppe einfach mal ein Gericht – einen Hamburger! Policeman Style!

Nur… was kommt auf einen Burger? Früher hätte man ihn rein mit grünen Zutaten wie z.B. Paprika, Jalapenos, Wasabi etc zubereiten können, um die „Vereinsfarben“ der Polizei hervorzuheben. Nun ist das mit der Farbe blau ein wenig schwierig, wenn man keine Lebensmittelfarbe benutzen möchte. Und dann dachte ich mir – welche Eigenschaften sollte ein Polizist denn haben? (Disclaimer: Folgender Absatz beruht auf Halbwissen, Hollywood Blockbuster und Till Schweiger Tatort Filme – Ähnlichkeiten oder gar Gemeinsamkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt)

Aaaaalso – der Burger muss scharf werden, wie der Scharfsinn, den ein Kommissar braucht, um einen Fall zu lösen. Mächtig muss er sein – ein Polizist „light“ würde es im Berufsleben wohl schwer haben. Süß muss der Burger sein – so süß wie der Sieg über das Verbrechen, welches die Frauen und  Männer in blau bekämpfen.

Was brauchen wir dazu?

Für die Burger Patties (Menge pro Burger):

  • 250 gr. Rinderhackfleisch – (alles darunter gilt als Carpaccio)
  • 2-3 Scheiben Frühstücksspeck
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Chilli Pulver
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Schuß Worcester Soße

Für den Belag:

  • Eisberg Salat
  • 3-4 Zwiebelringe
  • 1 Scheibe Cheddarkäse
  • 1 Scheibe Ananas
  • 2-3 Scheiben eingelegte Jalapenos
  • BBQ Soße (wenn man noch hat, die hier, die passt ganz gut)

Zunächst braten wir den Speck scharf in einer Pfanne an, bis er richtig kross ist – danach wird er einfach zerbröselt (Tipp: ich gebe ihn in einen Gefrierbeutel und walze ein paar mal mit dem Nudelholz drüber).

Krosser Speck
Krosser Speck

Nachdem der Speck abgekühlt ist, wird er zum frischen Hackfleisch dazugemischt (mit frisch meine ich nicht das unter Schutzatmosphäre abgepackte Aldi, Lidl, Rewe oder Edeka Zeugs. Nicht dass ich was dagegen hätte, aber unser Burger wird medium gebraten und da sollte das Fleisch so frisch sein, wie nur möglich. Also: ab zum Metzger und das reine Rinderhack frisch durch den Wolf drehen lassen), genauso wie der Senf, das Chilli Pulver und die Worcester Soße. Das ganze wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zu Patties geformt. Sie sollten ca. 2 cm dick sein, damit man sie später einfacher medium grillen kann.

Geformter Burger ca. 2 cm dick
Geformter Burger ca. 2 cm dick

Nun die Zwiebelringe rösten. Einfach die Ringe in etwas Mehl wälzen und im heißen Öl ausbacken und beiseite legen. Jetzt sollten die anderen Zutaten „geschnippelt“ werden, sofern nötig.

Fertige Röstzwiebeln auf einem Küchenpapier "entfetten"
Fertige Röstzwiebeln auf einem Küchenpapier „entfetten“

Und jetzt wandern die Burger auf den Grill. Den Grill richtig heiß machen – so zwischen 220 und 260 Grad (nicht vergessen, eine indirekte Zone einzuplanen). Die Burger auf einer Seite ca. 5 Minuten grillen. Dann sollte die Kruste soweit sein, dass der Burger sich leicht vom Grill lösen lässt, und wenden. Nach weiteren 4-5 Minuten den Grill herunterdrehen auf ca. 180-220 Grad (beim Kugelgrill die Luftzufuhr drosseln), den Burger in die indirekte Zone verfrachten und mit der Ananas und dem Käse belegen. Deckel drauf und bis zu einer Kerntemperatur (ja, da nehme ich einen Thermometer) von ca. 60 Grad ziehen lassen.

Burger auf dem Grill
Burger auf dem Grill

Danach die Burger Brötchen noch kurz auf dem Grill rösten und dann den Burger mit dem Fleisch und den restlichen Zutaten belegen! Was soll ich sagen – es war super lecker!!!! Den werde ich mit Sicherheit nochmal grillen!

Verdammt leckerer Burger
Verdammt leckerer Burger

Viel Spaß beim Nachgrillen und guten Appetit!

Und so sah das gute Stück von innen aus...
Und so sah das gute Stück von innen aus…

 

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