Aus dem Backofen

Cheesy-Crust Pizza

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Frei nach Pizza Hut probierte ich am Sonntag auch die käsige Variante des Pizza-Klassikers aus Amerika. Cheesy-Crust! Dazu habe ich einfach am Rand des ausgerollten Pizza Teigs Käse gestreut und zu einem Rand eingeschlagen und fest gedrückt. Das war richtig fein und wird definitiv wiederholt. Denn dadurch wird der Rand nicht so trocken, was bei einer sehr dünnen Pizza leicht passieren kann. Denn der Käse sorgt für die nötige Saftigkeit der Kruste. Das Rezept für den Pizza-Teig und die Pizzaiola gibt es hier.

Natürlich darf der Belag nicht fehlen. Bei mir kam zu Pizzaiola und Käse folgedes auf die Pizza: Salami, Paprika, Jalapenos und Champignons. Richtig lecker – zum Nachahmen geignet 😉

Tipp am Rande: das nächste Mal werde ich mir ein Stück Cheddar in Stifte schneiden – dann geht es einfacher mit dem Umschlagen des Teigs – da es aber eine Spontanaktion war, nahm ich halt den Mozzarella.

Und hier noch einige Bilder von der Pizza! Da bekommt man gleich wieder Hunger.

Pizza-Käsering

Hier lege ich den Käse an den Rand des Pizzateigs.

Pizza-unbelegt-mit-Käse

Dann wird der Teig „umgeschlagen“ und der Käse (mehr oder weniger) versteckt.

 

Pizza-belegt

Nun kommt der Belag auf die Pizza – dran denken. Immer erst Pizzaiola und Käse, dann erst der Belag – sieht einfach schöner aus.

Pizza-fertig-Seite

Und so sieht meine Cheesy Crust Pizza dann schlussendlich aus! Richtig gut hat’s geschmeckt.

Bon Appetit.

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Pizza auf dem Pizzastein

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Ich liebe Pizza! Ich könnte Pizza zu jeder Tageszeit essen. Doch am Sonntag kam meine Schwiegermutter und ich „durfte“ Pizza machen!!! Juhuuuuu!

Der Teig

Zutaten:

  • 500 gr. Mehl – Tipo00 (gibt es beim Kaufland oder Edeka)
  • 250 ml lauwarmes Wasser
  • 10 gr frische Hefe
  • 1 EL Salz
  • 1 TL Zucker

Am Vortag zunächst die Hefe zusammen mit dem Zucker in dem lauwarmen Wasser auflösen. Danach das Wasser-Hefe Gemisch mit dem Mehl in eine Rührmaschine geben und mindestens 15 Minuten kneten lassen (wer es als Workout sehen möchte, kann das gerne mit der Hand machen. Anschließend das Salz hinzugeben und nochmal 2-3 Minuten weiter kneten, damit das Salz gut verteilt wird.

Als Mehl nehme ich Tipo 00 Mehl aus Italien. Das Tipo 00 ist im Prinzip nichts anderes als unser 405er Mehl mit dem Unterschied, dass das Tipo 00 einen höheren Glutengehalt hat, was die Pizza geschmeidiger und reißfester macht beim Ausbreiten.

Danach den Teig abgedeckt im Kühlschrank über Nacht gehen lassen, damit er langsam geht und sich die typischen säuerlichen Aromen bilden können.

Den Teig rund 90 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank holen und in 4-5 gleich große Kugeln glattkneten. Diese dann auf einer bemehlten Unterlage legen, mit einem feuchten Tuch abdecken und gehen lassen.

Pizzasauce:

Die Tomatensoße, die auf die Pizza kommt, heißt Pizzaiola. Für eine unwahrscheinlich leckere Variante (Grobrezept von Pizzasteinversand.de) nehme ich folgende Zutaten:

  • 1 große Dose geschälte Tomaten
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 EL Tomatenmark
  • 5 EL Olivenöl nativ
  • 2 TL Oregano
  • 100 ml trockener guter Rotwein
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Pfeffer

Die Zwiebeln und den Knoblauch sehr klein hacken und im Olivenöl kurz anbraten (nicht braun werden lassen). Mit dem Rotwein ablöschen und dazu dann die restlichen Zutaten geben. Nun die Soße ca. eine Stunde einkochen lassen, bis eine Konsistenz erreicht ist, dass die Soße nicht von der Pizza fließt.

Nun heißt es „Feuer frei“ – der Backofen wird zusammen mit dem Pizzastein auf Maximum (bei mir 270 Grad Ober- und Unterhitze) vorgeheizt. Dann den Stein auf Temparatur kommen lassen – das dauert je nach Pizzastein zwischen 30 und 60 Minuten.

Natürlich ist das ganze auch auf dem Grill möglich. Hier möglichst hohe Temperaturen erzeugen (getrocknetes Holz ist hier ein Turbo) und bei geschlossenem Deckel die Pizza backen.

Jetzt die Teigkugeln zu runden Pizzas kneten – vorsichtig, damit die Arbeit der Hefe, also die eingeschlossene Luft, nicht zuerstört wird. Man sollte auch auf keinen Fall ein Nudelholz nehmen und wenn dann nur bis zum Rand rollen und nicht darüber hinaus. Wichtig ist, dass der Boden sehr dünn ausgebreitet wird, damit die Pizza schön kross wird.

Die Pizza nun mit der Pizzaiola dünn bestreichen und dann Käse drüber geben (ich verwende meist geriebenen Mozzarella gemischt mit frisch geriebenen Parmesan für den Geschmack).

Nun erst den Belag auf der Pizza verteilen – aber denkt bitte daran: weniger ist mehr. Ansonsten habt ihr Probleme die Pizza mit dem Pizzaschieber auf den Stein zu bekommen. Leicht verbrennbare Zutaten, wie Rucola oder Basilikum erst nach dem Backen auf die Pizza geben.

Je nach Temperatur und Dicke des Teiges dauert eine Pizza zwischen 5 und 10 Minuten im Backofen. Im Grill (aufgrund der höheren Temperatur) dauert es nicht ganz so lange.

Es ist zwar etwas aufwändiger, als ein Telefon in die Hand zu nehmen und den Pizzaservice anzurufen, aber es lohnt sich definitv!

Bis dann!