Monat: März 2014

Spare Ribs 3-2-1 mit BBQ Sauce nach MSB

Gepostet am Aktualisiert am


Bei unserem Grill Event letztes Wochenende war natürlich auch mein Smoker im Einsatz. Die Spare Ribs habe ich mit der 3-2-1 Methode (später dazu mehr) gesmoked.

Bei den Spare Ribs einen Tag vor dem Grillen die sogenannte Silberhaut auf der Rückseite entfernen. Das geht am besten mit einem spitzen Messer, mit dem man die Haut anhebt und einem Stück Küchenkrepp, mit dem man die Haut leicht abziehen kann. Die Ribs dann mit dem trockenen Rub einreiben und in Frischhaltefolie wickeln und über Nacht in den Kühlschrank.

Mein Midnight Powder Rub besteht aus:

  • 5 TL Paprika edelsüß
  • 5 TL brauner Zucker
  • 3 TL Salz
  • 2 ½ TL Knoblauch
  • 2 TL Ingwer
  • 1 TL Pfeffer (geschrotet)
  • 1 TL Chili Pulver
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Zwiebelpulver

Den Smoker aufheizen und bei ca. 120 Grad einregeln. Wer keinen Smoker hat, kann auch mit seinem Kugelgrill die erwünschte Temperatur erzielen – dazu verwendet man am Besten die „Minion-Ring“ Methode. Ich werde die Ribs nach der 3-2-1 Methode zubereiten, d.h. 3 Stunden normal gesmoked, 2 Stunden Dünstungsphase und 1 Stunde mit einer BBQ Sauce glasieren. Die Ribs kommen zunächst für 3 Stunden in die Garkammer. Anschließend lege ich sie in eine Edelstahlschale mit Rost, auf der der Boden zu gleichen Teilen mit Apfelsaft und Cidre bedeckt ist und verschließe Schale mit Alufolie. Dann kommt die Schale 2 Stunden zurück in den Smoker. Danach packe ich die Ribs wieder aus und bestreiche sie mit einer BBQ Soße und lasse sie die letzte Stunde glasieren.

Bereits portionierte Ribs
Bereits portionierte Ribs auf dem Smoker

Die BBQ Sauce habe ich nach einem Rezept von master-sir-buana vom Grillsportverein gemacht, jedoch leicht abgewandelt (da ich nicht alle Zutaten des Originalrezepts zur Hand hatte):

  • 1 Liter Zero- Cola
  • 800 ml Ketschup
  • 3 EL brauner Zucker
  • 5 TL Sojasauce
  • 3 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL Ingwer
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Madras – Curry
  • 1/2 TL Senf
  • 1/4 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Knoblauch
  • Saft einer halben Limette
  • 2 TL Worchester Sauce
  • 1 Prise Muskat
  • Cayenne Pfeffer je nach gewünschter Schärfe oder scharfe Soße

BBQ Sauce

Zunächst die Cola Zero (ja, es schmeckt wirklich – ich konnte es auch nicht glauben) auf 250 ml reduzieren. Anschließend alle restlichen Zutaten in den Topf geben, kurz aufkochen und fertig.

Man sollte darauf achten, dass die Temperatur des Grills bzw. des Smokers nicht zu hoch ansteigt, da ansonsten der Zucker, der sowohl im Rub, als auch in der Sauce drin ist, schnell schwarz wird. Aber man erhält dann die zartesten Ribs, die man je hatte. Sie fallen geradezu vom Knochen und sind mit ihrer leichten Süße ein Leckerbissen, sei es als Snack für zwischendurch oder als Hauptmahlzeit.

Spare Ribs sind BBQ Klassiker!

Werbeanzeigen

Was ist das: Minion-Ring?

Gepostet am Aktualisiert am


Was für ein Ring? Hat das was mit den kleinen gelben Männchen aus „Ich – einfach unverbesserlich“ zu tun? Natürlich nicht! Die Minion Ring Methode ist eine clevere Art und Weise, eine für einen Kugelgrill relativ niedrige Temperatur über Stunden konstant zu halten. Dazu nimmt man Holzkohlebriketts (nicht die von Weber – das ist „Löschkohle“, mir ging die dauernd aus, ich bevorzuge Profagus – sind zwar etwas teurer, aber sehr zuverlässig) und legt sie in einem Ring rund an den Rand des Kugelgrills (am Besten 2-3 lagig):

Minion Ring

Nun zündet man ca. 10-12 Grillbriketts in einem Anzündkamin an und schüttet sie an eine Seite des Rings. Und nun ist es wie beim Domino: Nach und nach entzünden sich die Kohlenstücke während die anderen wieder aus gehen. Mit ein wenig Übung und Geduld bekommt man hier locker die typische BBQ Temperatur von 110-120 Grad hin und kann sie über Stunden halten. Wenn man mag, kann man auch über das erste Viertel des Rings gewässerte Holzchips legen, für den Rauchgeschmack…

Chicken Drumsticks mit Fächerkartoffeln und Grillgemüse

Gepostet am Aktualisiert am


Am letzten Wochenende hatten wir das „Probegrillen“ für die Weinzeitung und das war der erste Gang unseres großen Grill-Events…

  • 20 Chicken Drumsticks

Marinade:

  • 4 EL Paprika Pulver
  • 2 TL Salz
  • 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • 1 TL scharfes Currypulver
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Oregano
  • 1 TL Ingwer
  • 2 TL Cayenne Pfeffer (evtl. reduzieren, falls es nicht so scharf gewünscht ist)
  • Olivenöl
  • 1 EL Honig

Fächerkartoffeln:

  • 20 Drillinge
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 Gramm Butter
  • 20 Gramm Semmelbrösel
  • 1 EL Paprika
  • Ein paar getrocknete Tomaten
  • Salz & Pfeffer

Das Öl zusammen mit den Gewürzen zu einer Marinade verrühren und anschließend mit dem Honig verfeinern. Wenn man Drumsticks verwendet, dann hackt man den unteren Teil des Knochens direkt über dem Ende ab, damit die Haut sich während dem Garvorgang sich zurückziehen kann und somit man es perfekt halten kann.

Anschließend die Wings und die Drumsticks in der Marinade wälzen und im Kühlschrank für mind. 8 Stunden ziehen lassen (besser über Nacht). Die restliche Marinade nicht wegwerfen!

Für die Fächerkartoffeln muss zunächst die Knoblauchbutter zusammenrührt werden (am besten im Mixer). Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Butter Zimmertemperatur hat. Anschließend die Kartoffeln waschen und mit Schale (finde ich persönlich herrlich rustikal – und außerdem: „Kartoffel schälen sucks“) jeweils im Abstand von einem halben Zentimeter einschneiden. Damit man nicht aus Versehen die Kartoffel ganz durchschneidet kann man sie zwischen zwei Holzlöffelstiele legen.

Anschließend ein wenig Knoblauchbutter auf die Kartoffeln geben und in einer Auflaufform verteilen.

Fächerkartoffeln mit Knoblauchbutter

Den Grill fürs indirekte Grillen bei mittlerer Hitze vorbereiten (ca. 180 Grad) und anschließend die Kartoffeln, Chicken Wings & Drumsticks 45 Minuten lang garen (oder so lange bis sie ganz durchgegart sind, das ist bei Hühnchen wichtig!). 10 Minuten vor Ende der Garzeit nochmals die Grillteile mit der Marinade bestreichen und die Luftzufuhr am Grill erhöhen, sodass die Hähnchenteile kross gebraten werden. Dazu gab es noch Grillgemüse!

Drumsticks

Die Chicken Drumsticks waren sehr lecker und würzig und das Grillgemüse, welches nur mit etwas Öl bestrichen und mit Salz und Pfeffer gewürzt war, sehr aromatisch. Das Highlight dieses Essens waren definitiv die Fächerkartoffeln. Sehr schmackhaft und einfach mal was Anderes… Nachmachen lohnt sich auf jeden Fall!

Fächerkartoffeln – einfach und extrem lecker

Gepostet am Aktualisiert am


Heute gab es bei uns mal wieder Fächerkartoffeln. Für die Fächerkartoffeln nimmt man am Besten sogenannte Drillinge – sie sind schön klein und müssen nicht zwingend geschält werden. Die Drillinge werden dann im Abstand von ca. 5 mm eingeschnitten. Ich nehme da einfach zwei Spieße lege meine Kartoffel dazwischen und schneide bis ich auf die Spieße treffe – damit ist sichergestellt, dass ich die Kartoffel nicht durchschneide.

Auf die eingeritzte Kartoffel kommt dann noch Knoblauchbutter – für ca. 1 kg Kartoffeln braucht man:

  • 75 gr Butter
  • 1 -2 Knoblauchzehen
  • 3-4 Scheiben getrocknete Tomaten
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 20 gr Semmelbrösel
  • Salz und Pfeffer

Zunächst lässt man die Butter ein wenig weich werden, dann kann man sie besser mit den restlichen Zutaten vermischen. Dann den Knobi und die getrockneten Tomaten ganz fein hacken und zusammen mit dem Paprikapulver und dem Paniermehl mit der Butter vermischen. Am besten funktioniert das mit einem Küchengerät. Die Semmelbrösel haben folgenden Zweck: Die Butter wird auf die Kartoffel geschmiert und kommt mit in den Backofen bzw. auf den Grill. Während die Butter zerfließt und in die Kartoffel eindringt, bleibt das Paniermehl auf der Kartoffel drauf und bildet eine leckere Kruste.

Vor dem Backen sah das ganze so aus (ein Bild im fertigen Zustand gibt es leider (noch) nicht, da waren wir wohl zu hungrig dafür):

leckere Fächerkartoffeln mit Knoblauchbutter
leckere Fächerkartoffeln mit Knoblauchbutter

Die Kartoffeln dann im Backofen oder Grill bei ca. 180 Grad gute 45 Minuten backen. Beim Grill sollte die indirekte Grillmethode verwendet werden, da ansonsten die Kartoffeln von unten verbrennen würden.

Das ganze haben wir dann mit Putensteaks bzw. einem Quark Italia (mit Tomaten, Basilikum und italienischen Gewürzen) serviert. War wieder äußerst lecker!!!!

Viel Spaß beim Nachmachen!

Hamburger – ein Fest für die Kids

Gepostet am Aktualisiert am


Endlich war es wieder soweit – es gab Hamburger! Mein Sohn hat sogleich seinen besten Freund eingeladen, der mag meine Hamburger auch so gerne…

Zunächst habe ich die Soße gemacht – sie gehört zu meiner Spezialität: Im Prinzip findet man online viele Versionen der Big Mac Sauce von McDonalds – meine ist ähnlich, aber viel leckerer! Zur Sauce braucht man:

  • 250 ml Mayonnaise
  • 6 EL French Dressing (auf keinen Fall mit Dill)
  • 2 EL Gurken Relish (hier ist Dill durchaus erlaubt bzw. sogar erwünscht)
  • 1 -2 EL Ketchup
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Weißweinessig oder ein Spritzer Zitrone für die Säure
  • 1 TL Zucker
  • Salz und Pfeffer

Die Zwiebel in sehr sehr feine kleine Stücke hacken und danach alle Zutaten zusammen mischen. Im Kühlschrank noch 4-5 Stunden ziehen lassen und dann ist sie fertig. Zum Ende hin noch mit Pfeffer und Salz abschmecken. Die Menge reicht locker für 10-12 große Hamburger, evtl. auch für mehr.

Hamburger Sauce nach KurpfalzBBQ Art
Hamburger Sauce nach KurpfalzBBQ Art

Für die Fleischpatties nehme ich reines Rinderhackfleisch – bitte kein gemischtes Hackfleisch nehmen, das geht zu Lasten des typischen Burgergeschmacks! Das Hackfleisch würze ich nur mit Salz und Pfeffer und forme sie in einem Pattymaker zu den berühmten Rinderhacksteaks. Nicht zu dünn machen, anosonsten werden die Patties zu trocken.

Nachdem ich den Grill aufgeheizt hatte (indirekte Zone ohne Kohle nicht vergessen), schmiss ich die Patties auf den Grill. Solange auf dem Grill lassen, bis sie nicht mehr anhängen und einmal vorsichtig wenden. Wenn die Patties auf beiden Seiten schön braun sind, dann gebe ich sie auf die indirekte Zone des Grills und hier kann man bei Bedarf noch Käse auflegen und die Hamburger zu Cheeseburgern veredeln. Am besten, man nimmt dazu Cheddar Käse – der verläuft am besten. Darauf achten, dass das Fleisch nicht zu trocken wird, frisches Rinderhack kann man durchaus etwas rosa essen

Nun nur noch die Hamburger Brötchen kurz rösten und dann nach herzenswunsch belegen!

Leckerer Hamburger mit hausgemachter Sauce
Leckerer Hamburger mit hausgemachter Sauce

Viel Spaß beim Nachbauen! Die Burger schmeckten allen sehr gut.